Das Ding aus einer anderen Welt (Blu-ray Disc)


Originaltitel: The Thing
USA 1982
Regie: John Carpenter
Laufzeit: 109 min.
Schauspieler: Kurt Russell als R.J. MacReady
Wilford Brimley als Dr. Blair
T.K. Carter als Nauls
David Clennon als Palmer
Keith David als Childs
Richard A. Dysart als Dr. Copper
Charles Hallahan als Vance Norris
Peter Maloney als George Bennings
Richard Masur als Clark
Moffat Donald als Garry
Joel Polis als Fuchs
Thomas G. Waites als Windows

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Regionalcode:
Blu-ray Disc-Format: DL (double-layer) (50 GB)
Verpackung: Blu-ray Case (Amaray)
Bildformat: 2,35:1 (1080p)
Tonformat: Englisch (DTS-HD 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Französisch (DTS 5.1)
Italienisch (DTS 5.1)
Spanisch (DTS 2.0 Mono)
Kommentar (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel: Deutsch, Englisch, Chinesisch (vereinfacht), Dänisch, Finnisch, Französisch, Italienisch
Japanisch, Koreanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch, Audiokommentar

Freigabe: SPIO/JK: strafrechtlich unbedenklich

 

Erscheinungstermin: 23. Oktober 2008
Label: Universal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Covertext:

Horrormeister John Carpenter ("Halloween", "Die Klapperschlange") kombiniert Kurt Russells überragende darstellerische Leistung mit unglaublichen Visuellen Effekten und steigert in seiner beklemmenden Version des Klassikers "Das Ding aus einer anderen Welt" die Spannung unaufhaltsam.

Im Winter 1982 entdeckt ein zwölfköpfiges Wissenschaftlerteam in einer Forschungsstation am Südpol einen Auserirdischen, der über 100.000 Jahre im Schnee begraben war. Als er aufgetaut ist, tritt der Alien in immer wieder neuer Gestalt auf, verbreitet Panik unter den Forschern und wird schließlich einer von ihnen.....

Kritik:

John Carpenter ist wohl jedem Horrorfan ein Begriff, mit seinem Film Halloween katapultierte sich Carpenter auf den Filmolymp der Meisterhorrorregisseure und gehört auch heute noch zur selbigen Elite. Mit "The Thing" schuf Carpenter ein Meilenstein des Alienhorrorfilms der selbst heutzutage wenig würdige Konkurrenten hat und jedem Horrorfan das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt! Nach "Halloween- Die Nacht des Grauens" (1978) und "The Fog - Nebel des Schreckens" (1979) ist "Das Ding aus einer anderen Welt" Carpenters dritter Genrefilm.

Carpenters Film basiert auf der Verfilmung von Christian Nyby und Howard Hawks aus dem Jahre 1951. Die Story von "The Thing from another World" wurde von Carpenter aufgegriffen und neuverfilmt. Carpenters Film knüpft an die Geschichte des Films an und kann somit nicht als 1:1 Remake betrachtet werden. Somit ist John Carpenters Film eher eine Fortsetzung des spannenden 50er Jahre Science-Fiction-Films der durch die damalige Effektarbeit und der spannenden Inszenierung bei den Kinobesuchern für Hochspannung ungeahnten Ausmaßes sorgte.

Leider floppte "Das Ding aus einer anderen Welt" an der Kinokasse aufgrund seiner Altersfreigabe, der expliziten Gewaltdarstellung und dem Film "E.T." (Steven Spielberg) , der zwei Wochen zuvor die Herzen der Kinozuschauer mit einem friedlichen Alien eroberte. Dennoch erlebte der Film auf Video und DVD einen wahren Hype unter den Horrorfans und wird heute längst als Kultfilm gehandelt.

Doch kann Carpenters Film um einen außerirdischen Organismus wirklich neue Dimensionen ungeahnten Schreckens erreichen? Zumal ja bereits Ridley Scott drei Jahre zuvor mit "Alien" die Messlatte extrem hoch ansetzte. Aber vergleichen lassen sich die beiden Filme nicht. Lediglich die Tatsache, dass ein scheinbar überlegendes außerirdisches Wesen sein Unwesen treibt haben die Filme nichts gemeinsam.

Carpenters Film beginnt mit einer spannenden Helikopter-Jagd-Sequenz, die erst mal ein wenig Verwirrung stiftet. Warum schießen die Jungs völlig apathisch auf einen Husky-Schlittenhund? Viele Fragen werden zu Anfang aufgeworfen, welche für die solide Grundspannung ein optimaler Geschmacksverstärker sind. Die langsame aber stetige Spannungssteigerung treibt den Puls in die Höhe und mit unzähligen Schockeffekten kommt dieser langsam aber sicher auf seinen Höhepunkt. Es ist wirklich erstaunlich wie es Carpenter schafft, mit Hilfe der Eis-Kulisse, des Plots, der soliden Kameraführung und des Soundtracks von Ennio Morricone für Hochspannung zu sorgen. Ein wesentlichen Beitrag für die Spannung leisten ebenso die Schauspieler, allen voran Kurt Russel der souverän seine Rolle als "MacReady" spielt.

Dazu kommt Carpenters typisches Isolationsszenario, welches uns bereits aus "Assault on Precinct 13" bekannt ist. Völlig abgeschnitten von der Außenwelt, kämpfen die Forscher gegen den außerirdischen Eindringling. Dazu kommt ein unberechenbarer Schneesturm und Temperaturen die kälter sind als jedes gängige 3-Sterne Eisfach. Somit ist das Team komplett auf sich alleine gestellt. Durch die Wandlungsfähigkeit und den Bodysnatcherstil des Aliens macht sich schnell Mistrauen unter dem Forscherteam breit. Wer ist infiziert und wer nicht? Die Spannung steigt ins Unermessliche und erfährt bei einem Alien-Mensch Test ihren Höhepunkt! Spätestens ab hier wird auch jeder emotionsloserer Horrorfan gefesselt sein und sich Carpenters Schockerstrategie ergeben müssen.

Zu all der Spannung kommen Splattereffekte die selbst eingefleischte Splatterfans in ihrer Umsetzung überraschen werden. Hier splattert es, dass sich die Balken biegen und das ist nicht überspitzt! Verantwortlich für die Effektküche war Rob Bottin der zuvor in "The Howling", "Maniac" und auch John Carpenters "The Fog" grundsolide Arbeit bewies. Später bewies er in "Robocop" und "Total Recall" erneut sein Geschick. Bei all den Effekten bleibt zu erwähnen, dass "The Thing" zu keiner Zeit Effektüberladen wirkt. Die Effekte sind bestes plaziert und runden den spannenden Plot sauber ab. Dazu kommt, dass es sich hier nicht um die typischen Schenkelklopfer-Effekte handelt. Humorvoll sind die Effekte in keinster Weise und steigern somit um einiges die Spannungs- und Ekelkurve.

Die Mischung aus der Musik von John Carpenter und Ennio Morricone sollte auch erwähnt werden. Carpenter war nicht gänzlich mit Morricones Arbeit zufrieden, so dass er gleich einige Stücke dazu komponierte. Deutlich wird dies gleich zu Beginn von "The Thing". Somit sorgt der angepasste Soundtrack optimal für die musikalische Untermalung der Story.

"Das Original ist immer besser!" Diese Aussage trifft bei Carpenters Verfilmung von "The Thing" nicht zu und so toppt er die Originalversion aus den 50er Jahren um Längen. Was sicherlich an der perfekten Tricktechnik, sowie an der spannenden und temporeichen Inszenierung liegt. Kritikpunkte gibt es nicht viele, wenn man die Tatsache außer acht lässt, dass es sich um ein Remake handelt. Zwar ist Carpenters Film recht anspruchslos und die Charaktere sind auch nicht ausführlich gezeichnet aber wir haben es hier schließlich mit einem Horrorfilm zu tun und nicht mit einem Oscar-prämierten Drama! Dazu bleibt zu sagen, dass Rob Bottin für seine Effektarbeiten niemals einen Oscar gewonnen hat, was mich schwer verwundet.

Fazit: Ein wahres Meisterwerk von Carpenter und neben "Halloween" eindeutig sein bester Film. Science-Fiction Horror vom Feinsten, mit Höchstspannung und sehr guten SFX. Ein Muss, nicht nur für Horrorfans!!!

Qualität:

Härte:


Bluray Disc:

Bild

Die Blu-ray-Disc Version von „Das Ding“ übertrifft all unsere Erwartungen. So gut hat man den Film bislang noch nie gesehen. Selbst kleinste Details die vorher verborgen geblieben sind, werden sichtbar ( z. B. das Nasenpiercing bei Richard A. Dysart als Dr. Copper). Die Bildschärfe variiert zwar in einige Szenen und fällt tlw. sichtbar ab (Gesichter), im Großen und Ganzen aber mehr als gut, betrachtet man das Alter des Films. Die Farben sind in hellen Szenen kräftig und natürlich und einzig und allein der Schwarzwert wirkt nur in dunklen Szenen zu schwach. Unsere Bedenken, dass die Effekte aufgrund der Detailfreudigkeit ihre Qualität einbüßen, hat sich nicht bestätigt und so wirken die Effekte immer noch so gut wie schon zu VHS und DVD Zeiten! Dutzenden Szenen ist auch deutlich die Plastizität anzumerken, welche die Bluray Disc nochmals aufwertet. Hervorzuheben sind hier eindeutig die Szenen die sich außerhalb der Forschungsstation abspielen. Summiert betrachtet gibt es nur wenige und geringfügige Mängel am Bild. Wir sind begeistert!

Bewertung:

Ton:

Das uns der Ton nicht aus den Schuhen haut war uns von Anfang an klar. So hat die DVD Version zu Zeiten, ja lediglich eine Dolby Surround 2.0 Tonspur geboten, welche nicht viel an Räumlichkeit zuließ. Anders die neue deutsche DTS-Spur auf welche wir unseren Focus legten. Hier stimmt alles, verständliche Dialoge, eine soweit der Film es zulässt räumliche Klangkulisse und eine hervorragende Abmischung des Soundtracks. Dieser trägt zudem enorm zur Spannung bei und auch einige schöne Tiefbass-Einsätze heizen uns zusätzlich ein. Besser hätte man den Ton wohl nicht abmischen können.

Bewertung: !

Sonderausstattung:

Das wahre Highlight für Fans des Films sind die Extras, welche uns bislang auf jeder dt. Veröffentlichung verwehrt geblieben sind. Mit dem erstaunlich gut gelungenen und sehr informativen „Making of“, bleiben dem Fan nur wenige Fragen offen. Schade nur, dass es lediglich keine dt. Sprachversion dazu gibt und so müssen sich die Fans mit Untertitel begnügen.

Audiokommentar mit John Carpenter und Kurt Russel
Der Terror nimmt Gestalt an (Making of)
Produktionshintergrund
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Produktionsarchive
Die Untertasse
Das Blair-Monster
Verpatzte Szenen
Post-Produktion
Original Kinotrailer
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Bewertung:

Gesamtbewertung:

Einwandfreie Bluray-Disc von Universal mit hervorragenden Extras! Die Scheibe sollte in jeder HD-Sammlung stehen!


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